Sanierungsschritte

Für die Gewährleistung einer nachhaltigen Renovierung von historisch hochwertigen Fenstern & Türen ist ein klares Sanierungskonzept mit Fensterinspektion und Vorgaben der detailierten Ausführungsmaßnahmen Voraussetzung.

Mit dieser Grundlage ist eine sorgfältige Ausführung und nachvollziehbare Kontrolle der einzelnen Arbeitsschritte möglich. Die Umsetzung einer fachgerechte Instandsetzung hochwertiger Altbaufenster ist zudem weitgehend von langjähriger Erfahrung und Ausbildung der ausführenden Personen abhängig. Ebenso wichtig für die Nachhaltigkeit ist die Anwendung neuester Verarbeitungstechniken und die Verwendung von hochwertigen Materialien.

Das patentierte ZP-System und seine Vorteile

  • Spezialisten mit langjähriger Erfahrung 
  • Neuste Verarbeitungstechniken und Maschinen
  • Spezielle Materialien von höchster Qualität, Nachhaltigkeit und Verlässlichkeit
  • Umfassende Analyse, Beratung, Planung, Ausführung und Betreuung
  • Qualitätssicherung durch TU Graz und verschiedene Prüfinstitute

Sechs Sanierungsschritte zum fertigen Fenster

Schritt 1: Instandsetzungsarbeiten
Rahmen, Beschläge, Funktion

Voraussetzung für die einwandfreie Funktion und Dichtheit von Albaufenstern ist die fachgerechte Reparatur und Einstellung von Beschlägen und Rahmen, wobei schadhafte Teile instandgesetzt und fehlende oder kaputte Teile originalgetreu zu ersetzen sind.

Schritt 2: Dichtungseinbau im Altbaufenster

Durch nachträgliches Einfräsen von originalen ZP-Falzdichtungen im Stockfalz, erhalten Altbaufenster die gleichwertigen Dichtfunktionen wie neue Holzfenster. Bei verzogenen Fensterrahmen wird der Dichtungsfalz parallel zum Flügel angepasst, damit ein gleichmäßiger Andruck der Dichtung erreicht wird. Durch den normgerechten Dichtungseinbau wird bei Verbund- und Kastenfenster die Schwitzwasserbildung im Scheiben-zwischenraum vermieden und eine wesentliche Verbesserung bei Schall- und Wärmedämmwerten erreicht.

Innovation seit 1986:
Das patentierte ZP-System

Wir renovieren mit System, um einen langanhaltenden Schutz zu ermöglichen. Unser eigens entwickeltes und 1986 patentiertes ZP-System eignet sich optimal für die dauerhafte Instandhaltung von Fenstern und Türen im historischen sowie ländlichen Bereich.

Das ZP-System wird von uns ständig weiterentwickelt, da die Anforderungen an Material und Technik sich laufend verändern und wir besonderen Wert darauf legen, höchste Qualität zu garantieren.

Zum ZP-SYSTEM

Schritt 3:
Wetterschutz mit System

Für eine dauerhafte Sanierung von stark verwitterten Holzschenkeln und Stockunterteilen sowie die Vermeidung von Wassereintritt, bietet das ZP-System ein umfangreiches Wetterschutzprogramm, wahlweise in Holz oder Alu für verschiedenste Arten und Typen von Altbaufenstern an. 

Dabei wird vor allem bei Denkmalschutzobjekten auf die optische Wahrung des originalen Erscheinungsbildes Rücksicht genommen. Durch diese Maßnahmen werden Altbaufenster nachhaltig vor Witterungsschäden geschützt und laufende Wartungsarbeiten wesentlich verringert.

Schritt 4: Glaskittreparaturen & Neuverglasungen

Umbau von Altbaufenstern auf Schall- und Wärmeschutzverglasung Altbaufenster werden oft wegen schlechter U-Werte und verwittertem Glaskitt sowie mangelndem Schallschutz unnötig ausgetauscht. Durch den Neueinbau von entsprechenden Schall- und Wärmeschutzgläsern in alte Fenstersysteme können vor allem bei Kastenfenstern hervorragende Werte im Schall- und Wärmeschutz erzielt werden. 

Neuverglasung von Einfachgläsern

Herstellen von sauberen Glasfälzen durch Ausfräsen der alten Kitte, Nachfräsen und schleifen der Fälze sowie grundieren der rohen Holzteile für die Einwandfreie Haftung der Verglasungsdichtstoffe. Die Neuverglasung erfolgt als Dreieckfasenverkittung mittels überlackierbarem ZP-Dichtstoff.

Schritt 5: Glasumbau von Einfachglas auf Isolierverglasung

Anschlussversiegelung

Um die ganzjährige Nutzbarkeit von Historischen Gebäuden mit bestehenden Fenstern in Einfachverglasung zu gewährleisten, ist die Erhöhung des Wärmeschutzes der Verglasung unumgänglich.

Mein Text
Referenzprojekt Tiroler Landesmuseum "Ferdinandeum"

Im abgebildeten Beispiel wurden bei der Generalsanierung des Tiroler Landesmuseums „Ferdinandeum“ jene Fenster mit Einfachverglasung auf Isolierverglasung in Weißglas umgebaut. Damit wurde der U-Wert der Gläser von ca. 5,0 auf 1,3 verbessert.

Damit das optische Erscheinungsbild möglichst nicht verändert wird, sollte die Verglasung mittels Dreieckfasenverkittung erfolgen und die Glasabstandhalter möglichst in der Farbe der Fenster ausgeführt sein. 

Erneuerung von Anstrich & Beschichtung

Die Nachhaltigkeit einer Fensterrenovierung hängt wesentlich auch von der Sorgfalt und Qualität der Anstriche, bzw. der Beschichtungsarbeiten ab.

Empfehlung für die Erneuerung von deckenden Altanstrichen

Nicht intakten Altanstrich restlos entfernen. Intakten Altanstrich anschleifen. Vergraute Holzflächen bis auf das gesunde Holz abschleifen. Angerostete Eisenteile entrosten und mit bleifreiem Rostschutz-Primer, systemverträglich, vorstreichen. Vor Beginn der Anstricharbeiten ist darauf zu achten, dass alle Verunreinigungen und etwaige Fremdstoffe, wie Trenn- und Netzmittel, die die Haftfestigkeit des Anstriches beeinträchtigen, entfernt wurden.

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